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Kapitel 2.1: Struktur und Wandel der Bevölkerung — Lernmaterialien Flashcards

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Bevölkerung

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Die Gesamtzahl der Bewohner eines Gebiets; in der Demographie die zentrale Einheit zur Analyse sozialer Strukturen und Prozesse. Sie umfasst Strukturmerkmale wie Alter, Geschlecht und räumliche Verteilung.

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Bevölkerung

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Die Gesamtzahl der Bewohner eines Gebiets; in der Demographie die zentrale Einheit zur Analyse sozialer Strukturen und Prozesse. Sie umfasst Strukturmerkmale wie Alter, Geschlecht und räumliche Verteilung.

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Demographie

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Wissenschaft, die Bevölkerungsbestand und -entwicklung analysiert, einschließlich Geburten, Sterbefällen und Migration. Sie liefert Grundlagen für politische Planung und Prognosen.

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Sex-Ratio

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Das Verhältnis von Männern zu Frauen in einer Population, oft als Zahl der Männer pro 100 Frauen angegeben. In Deutschland 2023 ungefähr 97 Männer auf 100 Frauen (SR = 0,97).

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Demographische Gleichung

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Formel zur Berechnung der Bevölkerungsveränderung: $Bev_t = Bev_{t-1} + Geburten - Sterbefälle + Zuzüge - Fortzüge$. Sie macht die Triebkräfte der Änderung sichtbar.

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Fertilität

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Die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau in einem bestimmten Zeitraum. Sie ist ein zentraler Parameter für Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung.

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Wanderungssaldo

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Die Differenz zwischen Zuzügen und Fortzügen in einem Gebiet; ein positiver Saldo erhöht die Bevölkerung. In Prognosen wirkt er oft als konstanter jährlicher Wert (z. B. 290.000).

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Altersstruktur

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Die Verteilung der Bevölkerung nach Altersgruppen, die historisch von Geburten, Sterbefällen und Migration geprägt ist. Sie bestimmt ökonomische und soziale Belastungen wie Renten- und Pflegebedarf.

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Pyramidenprofil

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Typische Altersstruktur einer wachsenden Bevölkerung mit breiter Basis (viele Kinder) und schmaler Spitze (wenige Alte). Es zeigt hohe Fertilität und Bevölkerungszunahme an.

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Bienenstockprofil

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Altersstruktur einer stationären Bevölkerung, bei der Geburten und Sterbefälle sich nahezu ausgleichen. Die Bevölkerung bleibt langfristig ungefähr konstant.

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Pilzprofil

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Altersstruktur einer schrumpfenden Bevölkerung mit schmaler Basis (wenige Kinder) und breiter Spitze (viele Alte). Es signalisiert langfristigen Bevölkerungsrückgang und Alterung.

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Kohorte

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Eine Gruppe von Personen, die ein gemeinsames Startereignis teilen, meist das Geburtsjahr. Kohortenanalyse hilft, Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Partnerwahl-Effekte zu verstehen.

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Echo-Effekt

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Ein demographisches Phänomen, bei dem eine starke Geburtenwelle später erneut Wellen (kleiner) in der Geburtenstatistik auslöst. Beispiel: Baby-Boom und nachfolgende kleinere Booms.

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Easterlin-Hypothese

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Die These, dass kleinere Kohorten auf dem Arbeitsmarkt besser abschneiden und dadurch höhere Fruchtbarkeit ermöglichen, was zyklische Baby-Booms erklärt. Empirisch ist diese Hypothese allerdings nicht robust bestätigt.

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Marriage-Squeeze

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Ein Ungleichgewicht im Partnerschaftsmarkt, wenn das Verhältnis der Geschlechter in relevanten Altersgruppen so verschoben ist, dass nicht alle Personen einen passenden Partner finden. Häufig bei schrumpfender Bevölkerung und geschlechtsungleicher Altersverteilung.

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Unterstützungsquotient

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Kennzahl, die das Verhältnis der nicht erwerbsfähigen (v. a. älteren) Bevölkerung zu den erwerbstätigen Personen misst. Steigende Quotienten bedeuten wachsende finanzielle Belastungen für Sozialsysteme.

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Zensus

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Offizielle Volkszählung, die Bestandszahlen und Strukturmerkmale ermitteln soll. In Deutschland führten registergestützte Zensusverfahren 2011 und 2022 zu Korrekturen früherer Überschätzungen der Einwohnerzahl.

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Produktivität

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Maß für Output pro Arbeitsstunde; entscheidend für die Tragfähigkeit von Renten- und Gesundheitssystemen bei demographischem Wandel. Höhere Produktivität kann steigende Belastungen durch Alterung abmildern.

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