Migration und Diversität – Lernmaterialien Flashcards
Master Migration und Diversität – Lernmaterialien with these flashcards. Review key terms, definitions, and concepts using active recall to strengthen your understanding and ace your exams.
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Globale Migrant:innen
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Weltweit gab es 2024 etwa 304 Millionen internationale Migrant:innen, was rund 3,7 % der Weltbevölkerung entspricht. Etwa 48 % sind Frauen und rund zwei Drittel gelten als Arbeitsmigrant:innen.
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Top-Aufnahmeländer
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Die Länder mit den meisten inländischen Migrant:innen sind die USA (52,4 Mio.) und Deutschland (16,8 Mio.). Weitere große Aufnahmeländer sind Saudi-Arabien, das Vereinigte Königreich und Frankreich.
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Fluchtmigration Gesamt
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Ende 2024 waren weltweit etwa 123,2 Millionen Menschen auf der Flucht, davon rund 73,5 Millionen Binnenvertriebene. Hauptherkunftsländer sind u. a. Venezuela, Syrien und Afghanistan.
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Österreich: Staatsbürger:innen
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Zum 1.1.2025 hatten 20,2 % der österreichischen Bevölkerung eine ausländische Staatsbürgerschaft. Insgesamt hatten 27,8 % einen Migrationshintergrund (Jahresschnitt 2024).
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Asylanträge EU 2024
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Im Jahr 2024 wurden in der EU insgesamt etwa 997.000 Asylanträge gestellt. Führende Aufnahmeländer waren Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich.
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Arbeitslosigkeit Migrant:innen
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Die Arbeitslosenquote ausländischer Staatsbürger:innen in Österreich lag 2024 bei etwa 10,5 %, während sie bei inländischen Staatsbürger:innen bei 5,7 % lag. Besonders groß sind die Unterschiede bei Frauen und Jugendlichen.
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Definition Migration
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Migration bezeichnet die längerfristige Verlagerung des Wohnsitzes von Personen, Familien oder Gruppen. Sie kann nach Dauer (kurz- vs. langfristig), Raum (innen- vs. international) und Motiv (freiwillig vs. erzwungen) unterschieden werden.
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Feminisierung der Migration
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Der Begriff beschreibt den wachsenden Anteil von Frauen an Migrationsbewegungen, oft bedingt durch die Nachfrage nach Pflege- und Hausarbeitskräften in reichen Ländern. Dies führt zu transnationalen Versorgungsnetzwerken und 'Global Care Chains'.
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Transnationalismus
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Transnationalismus bezeichnet die Aufrechterhaltung sozialer, ökonomischer und politischer Verbindungen zwischen Herkunfts- und Zielländern durch Migrant:innen. Digitale Kommunikation und Rücküberweisungen sind zentrale Mechanismen dieser Verknüpfungen.
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Neoklassische Migrationstheorie
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Die neoklassische Theorie sieht Migration als rationale Entscheidung einzelner Akteure, die Kosten und Nutzen abwägen, oft getrieben durch Lohn- und Erwerbsperspektiven. Sie betont arbeitsmarktbezogene Push- und Pull-Faktoren.
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Assimilation vs. Multikulturalismus
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Assimilation fordert die vollständige Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft, während Multikulturalismus kulturelle Differenzen anerkennt und Vielfalt institutionalisiert. Beide Konzepte sind zentrale Gegensatzpaare in Integrationsdebatten.
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Irreguläre Migration
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Irreguläre Migration umfasst Bewegungen außerhalb staatlicher Regelungen, wie Grenzübertritte ohne Visum oder Aufenthalt ohne Erlaubnis. Sie ist oft mit erhöhten Risiken und rechtlichen Unsicherheiten verbunden.
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AST - Anlaufstellen
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In Österreich existieren seit 2013 Anlaufstellen zur Unterstützung bei der Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen. Diese Stellen sollen Anerkennungswege klären und die Verwertung von Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt erleichtern.
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Hürden Anerkennung
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Wichtige Probleme bei der Anerkennung sind die Vielzahl zuständiger Behörden, strenge Regelungen in bestimmten Berufen und hohe Nachforderungen für außerhalb der EU/EWR erworbene Abschlüsse. Ein einheitliches Online-Portal wird häufig gefordert.
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Rassismuserklärungen
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Es gibt unterschiedliche Erklärungsansätze für Rassismus, darunter soziobiologische, ökonomische und psychologische Theorien. Neuere machtkritische Ansätze verknüpfen ökonomische, politische und psychologische Faktoren und sehen Rassismus als Ideologie zur Ressourcen-Kontrolle.
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Historische Migration Ö
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Österreich erlebte starke Emigrationswellen (1870–1910) und nach 1945 große Fluchtbewegungen sowie Gastarbeitermigration ab den 1960er Jahren. Seit 2015 kamen wieder viele Schutzsuchende etwa aus Syrien und Afghanistan.
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NEET-Quote
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2023 lag die NEET-Quote (weder in Ausbildung noch in Beschäftigung) bei Personen mit Migrationshintergrund bei etwa 13 %, gegenüber 7 % ohne Migrationshintergrund. Das zeigt größere Risiken für sozialen Ausschluss bei Zugewanderten.
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Lernauftrag Nutzer:in
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Der Nutzer/die Nutzerin verlangt, wirklich alle wichtigen Inhalte des Dokuments zu beherrschen und bittet um umfassende Verwendung aller relevanten Informationen. Das bedeutet, dass beim Lernen sowohl Zahlen als auch theoretische Ansätze und politische Kontexte abgedeckt werden sollten.
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Studienstrategie
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Empfohlen wird, Faktenwissen (z. B. Zahlen) mit Konzeptverständnis (Theorien, Politiken) zu kombinieren und praktische Beispiele (Österreich/Europa) zu wiederholen. Priorisiere Themen, die häufig in Prüfungen vorkommen: Statistiken, Asylzahlen, Integrationsmechanismen und Anerkennung von Qualifikationen.
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Prüfungsfokus
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Konzentriere dich auf Schlüsselzahlen, Definitionen (z. B. Migrationstypen), zentrale Theorien und aktuelle politische Maßnahmen (Asylreform, AST). Verknüpfe diese mit österreichischen Fallzahlen, um Antworten zu konkretisieren.
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